AVT-College für Osteopathische Medizin

Leibnizstrasse 7 . 72202 Nagold

"Niemals war
               mehr Anfang als jetzt"
 
                                                                                                                       Walt Whitman (1819 - 1891)

Lernen,
Kompetenz entwickeln
und als Osteopath(in) erfolgreich arbeiten.

Mit einer Osteopathie-Ausbildung am College profitieren Sie von mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Lehre und erlernen die Osteopathie auf der Basis eines wissenschaftsorientierten und praxisnahen Konzepts.

Ob berufsbegleitende Ausbildung, Hochschulabschluss oder postgraduiertes Training in der Osteopathie – das College hat die Kompetenz und Sie haben die Wahl. Entscheiden Sie sich jetzt für einen Beruf mit Zukunft und starten Sie Ihre Osteopathie-Ausbildung.

Es erwartet Sie eine Ausbildung die sich an medizinischen Standards orientiert, ein intensives Training in Kleingruppen und die Möglichkeit die Lehrinhalte durch die Nutzung multimedialer Lernplattformen zu vertiefen. So erlernen Sie die Osteopathie Step by Step und steigern sehr schnell ihre Lernkurve und Kompetenz.

Neuerscheinung:

Das neue Praxishandbuch von Prof. Matthias Beck PhD, Dr. Carlo Di Maio, Dr. Stephan Swart und Corry Ullrich vermittelt Ärzten, Osteopathen und Physiotherapeuten ein fundiertes Basiswissen rund um die fasziale Stoßwellentherapie.

Der erste Teil des Buches informiert kompakt und verständlich über Faszien, ihre Physiologie sowie ihre Bedeutung in der myofaszialen Kraftübertragung. Im zweiten Teil beschreibt das Autorenteam auf praxisorientierte Weise die Wirkmechanismen und insbesondere die Anwendung der Stoßwellentherapie. Die ausführliche Darstellung mit zahlreichen farbigen Abbildungen und ausgewählten Behandlungsbeispielen erleichtert das Verständnis und bereitet auf die praktische Anwendung vor. Die Leser profitieren dabei von den langjährigen Erfahrungen der Autoren.

144 Seiten, in deutscher Sprache oder wahlweise in Englisch erhältlich direkt über den Level 10 Verlag oder über Amazon ISBN 978-3-945106-07-5

Sonographie in der Osteopathie:

Die Einbindung der Sonographie in die Untersuchung des muskoleskelettalen Systems, der peripheren Nerven und der inneren Organe ist für Osteopathen und auch für Physiotherapeuten in den europäischen Nachbarländern und in den USA heute bereits ein Standard im Rahmen ihrer Professionalisierung geworden.

Mit dem Curriculum zur Ausbildung in der diagnostischen Sonographie bietet ihnen das AVT-College nun die Möglichkeit dieses spannende Feld der Diagnostik von Grund auf zu erlernen. Da es die technischen Features der Hersteller in der Zwischenzeit erlauben, aus vorhandenen Tabletts ein vollwertiges Sonographiegerät zu entwickeln und aus einem I-Phone ein Handheld Tool werden zu lassen, eröffnen sich ihnen mit dem entsprechenden Fachwissen ungeahnte Möglichkeiten. Untersuchen sie die Gewebe, die sie behandeln, im Realtime-Modus und beurteilen sie die Veränderungen die ihre Therapie bewirkt hat. Brechen sie noch heute in die Zukunft ihrer Professionalisierung auf und melden sie sich für das nächste Einführungsmodul an.

Die Ultraschalluntersuchung des Schultergelenks dient der Früherkennung der adhäsiven Kapsulitis:


Die Frozen Shoulder bzw. adhäsive Kapsulitis ist eine in drei Stadien ablaufende und selbstlimitierende Erkrankung des Schultergelenks.
Im ersten Stadium klagen die Patienten über einen zunehmenden Schmerz in ihrem Schultergelenk bei Bewegung und Belastung, sowie über einen nächtlichen Ruheschmerz. Das Gelenk selbst zeigt in diesem Stadium der Erkrankung lediglich eine diskrete Einschränkung der Außenrotation.

Werden Sie Mitglied im DVOM

Der Deutsche Verband für Osteopathische Medizin e.V. (DVOM) ist für Sie als Berufsverband der Ansprechpartner, wenn es um die Entwicklung des Berufs des Osteopathen in Deutschland geht. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Konsensgruppe Osteopathie Deutschland hat er das Berufsbild des Osteopathen entwickelt und ist Mitglied des ärztlichen Dachverbands (BDOÄ) sowie der Osteopathic International Alliance (OIA).

Eine Mitgliedschaft während Ihrer Ausbildung bringt finanzielle Vorteile und lässt Sie aktiv an der Entwicklung des Berufs teilhaben.

Erfahren Sie mehr über den DVOM

News rund um die Osteopathie

Viszeral Osteopathie:

In einem Case-Report berichten Alicja Ignatowicz, DO, and Murray R. Berkowitz, DO über die osteopathische Behandlung einer Patientin mit einem Pseudo-Ileus durch die Anwendung viszeraler Behandlungstechniken. Lesen Sie über den Outcome der Therapie. Download des Artikels [554 KB]


Konzepte zur Neuordnung der Heilberufe:

Die aktuelle Rechtslage macht es derzeit für die Absolventen einer 5-jährigen Osteopathie-Ausbildung (selbst wenn diese mit einem akademischen Grad abgeschlossen wurde) unumgänglich eine staatliche Heilpraktikerprüfung abzulegen, wenn sie sich mit der Anwendung der Osteopathie nicht der rechtswidrigen Ausübung der Heilkunde schuldig machen wollen. Gleichzeitig gibt es jedoch keinerlei rechtliche Möglichkeit sich gegenüber jenen Heilpraktikern abzugrenzen, welche die Osteopathie nach einem Wochenendseminar oder einer abgebrochenen Ausbildung in ihr Portfolio aufgenommen haben. Dieser Zustand ist für alle, die sich um einen qualitativ hohen Level der Osteopathie in der Versorgung der Patienten bemühen, einfach unerträglich. Auch die Integration der Osteopathie in die Physiotherapie ist ein absurdes Missverständnis und kann keinesfalls die angestrebte und dringend notwendige Neuordnung der Fach-Heilberufe bewirken.
MIt dem "Münsteraner Memorandum" hat eine Expertengruppe um Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert nun ihre Vorschläge für eine Neuordnung des Heilpraktikerwesens in Deutschland in der Kombination mit einer Weiterqualifizierung der Fach-Heilberufe zum Fach-Heilprakiker vorgestellt. Dabei sind die bestehenden Gesundheitsfachberufe die unabdingbare Grundlage für die Qualifikation zum Fach-Heilpraktiker. Somit könnte der problematische Globalzuschnitt und das überwiegend niedrige Kompetenzniveau des bisherigen Heilpraktikers in der Zukunft vermieden und die Osteopathie zu einem eigenständigen Fachberuf geführt werden. Lesen sie den Beitrag von E. Maibach-Nagel im Deutschen Ärzteblatt [242 KB] und das Münsteraner Memorandum [128 KB] als PDF-Download.


Der DVOM-Thementag: Ein voller Erfolg

Herr Ralf Jentzen erläuterte den Teilnehmer des Thementages die Grundprinzipen des Praxis-Marketings, wie sie als Basis der Preisgestaltung privater Gesundheitsleistungen unabdingbar sind. Ein weiteres spannendes Themenfeld entwickelte sich um die Fragestellung wie man mit Patienten über die Vergütung seiner Leistungen spricht.

Barbara Höß gestaltete mit einem informativen und praxisrelevanten Fachvortrag über die Abrechnung osteopathischer Leistungen in der Heilpraktiker-Praxis den ersten Teil des Nachmittags. Gut recherchiert erhielten die Mitglieder kompetente Hinweise über allgemeine und juristische Grundlagen der Rechnungsstellung, die Besonderheiten verschiedener Kostenträger und die Kostenerstattung durch private und gesetzliche Kassen. Besonders interessant waren für die Teilnehmer konkrete Hinweise zur Abrechnung einzelner Positionen für osteopathische Behandlungen nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker.

Dr. Thomas Engelhardt informierte über die legalisierte Anwendung von Cannabinoiden in der Therapie chronisch schmerzkranker Patienten. Dabei entwickelte Dr. Engelhardt auch mögliche Szenarien der inderdisziplinären Versorgung der Patienten durch Schmerztherpeuten und Osteopathen. Ein Übersichtsreferat zu diesem Themenfeld finden interessierte Leser auch im Deutschen Ärzteblatt [476 KB] , Ausgabe 38/2107.

Für alle DVOM-Mitglieder, die am DVOM-Thementag nicht die Möglichkeit zur Teilnahme hatten, stehen im Login Bereich der Wibsite des DVOM entsprechende Handouts bzw. Videomitschnitte der Vorträge zur Verfügung.

Palpation von Muskel-Triggerpunkten
Eine Metanalyse zur Interrater-Reliabilität:

Die manuelle Behandlung von Muskel-Triggerpunkten oder auch das Dry-Needling-Verfahren basiert in der palpatorischen Differenzierung der Schmerzmaximalpunkte in der quergestreiften Skelettmuskulatur. Dabei fokussiert sich der Untersucher einerseits auf die lokale Schmerzhaftigkeit und anderseits auf das meist strangförmige hypertone Muskelfaserbündel in dessen Verlauf der Muskel-Triggerpunkt zu finden ist.
Die Autoren Rathbone und Grosman-Rimon haben in ihrer Metaanalyse die Interrater-Reliabilität bezüglich der Identifikation der Triggerpunkte analysiert. Dazu konnten sie auf 6 brauchbare Publikationen, die nach 2007 veröffentlicht wurden, mit insgesamt 363 Patienten zurückgreifen.
Die Übereinstimmung der Untersucher hinsichtlich der manuellen Palpation der Triggerpunkte wurde dabei mit einem Kappa-Value von 0,452 (95% Konfidenzintervall) bestimmt. Bezüglich der lokalen Schmerzhaftigkeit der Punkte konnte ein Kappa-Wert von 0,67 und bezüglich der veränderten Gewebespannung ein Wert von 0,575 erreicht werden.
Berücksichtigt man, dass ein Kappa-Value < 0, für ein klinisch nicht relevantes Testverfahren (schlechte Reproduzierbarkeit) steht, wird verständlich das nur die Kumulation verschiedener Aspekte der Palpation (veränderte Gewebespannung, lokale Schmerzhaftigkeit, Schmerzirradiation) sowie die Verkürzung und Schwäche des betroffenen Muskels zu einer klinisch relevanten Einschätzung führen kann. Den gesamten Beitrag finden die Studierenden auf der e-Learning-Plattform ILIAS.


2017 gibt es wieder einen Faszien-Präparationskurs am College:

Faszien durchziehen unseren Körper wie ein Netzwerk. Dabei entwickeln sie vielfältigste Verbindungen der einzelnen Organsysteme unter ein anderer und ermöglichen komplexe Zugänge in der Behandlung des Körpers.
Lernen Sie dieses faszinierende System während des Faszienpräparationskurses kennen und entwickeln Sie eine realistische Vorstellung seiner Komplexität. Dies ermöglicht Ihnen ein neues Verständnis in der Therapie.

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