-
Zielgruppe
Osteopathen
Physiotherapeuten
Heilpraktiker
-
Module
Module A bis I
-
Seminargebühr:
445,- Euro / 425,- Euro für DVOM-Mitglieder
-
CME-Credits
Für dieses Modul werden 30 CME-Credits vergeben
Mit der Integration der Osteopathie in die medizinische Versorgung unserer Patienten fand eine Rückbesinnung auf unsere Hände als diagnostisches Instrument und als therapeutisches Werkzeug statt. Damit ist die Berührung wieder zu einem zentralen Element der Interaktion mit dem Patient geworden.
Dieses Ausbildungsmoduls erschließt Osteopathen ein neues Handlungsfeld welches ihnen hilft die Gewebe des Körpers mit dem Schallkopf im Real Time Modus zu beobachten und in ihrem Bewegungsverhalten zu analysieren. So lernen die Finger zu sehen wie eine manuelle Behandlung des Gewebes die Funktion verändert.
Lernziele des Moduls:
Im Rahmen dieses Ausbildungsmoduls lernen die Teilnehmer Möglichkeiten kennen die Sonographie für die Untersuchung und für die Therapiekontrolle einer osteopathischen Behandlung einzusetzen.
Damit wird keine Parallele zur diagnostischen oder interventionellen Anwendung anderer medizinischer Disziplinen entwickelt vielmehr eine neue Option der Untersuchung von Muskeln, Faszien, Nerven und inneren Organen möglich.
Wozu braucht man die Sonographie in der Osteopathie?
Anders als noch zum Beginn des letzten Jahrhunderts muss sich die Osteopathie heute mit Begriffen wie Evidenz und Reliabilität, Sensitivität und Spezifität auseinandersetzen um ihren Stellenwert in der Medizin nachhaltig zu behaupten.
Dabei kann sie sich neuer Erkenntnisse der modernen Wissenschaften bedienen ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
Die Sonographie ersetzt weder die Palpation der Körpergewebe durch die Hände des Osteopathen noch ist sie Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Aber dort wo die Palpation keine ausreichende Sicherheit über den Gewebsbefund mehr zu bieten vermag kann sie eine Entscheidungshilfe für oder gegen eine Therapie sein.